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FDP Kreistagsfraktion fordert

„Wald schützen durch tun- nicht lassen!“

Dennis Niedermark und Markus Bömelburg

Das Grünen Umweltministerium unter Minister Krischer versucht es nun erneut und dieses Mal durch die“Hintertür“ Ihren ideologisch getriebenen Wunsch nacheinem Nationalpark Egge durchzusetzen.

„Eine Partei, welche angeblich so vehement für Demokratie und Toleranz eintritt, trampelt mit Füßen auf eine demokratische Entscheidung der Kreise und Bürger dieses Landes. Kreistagsbeschlüsse undBürgerentscheide haben 2023 und 2024 klare Ergebnisse gebracht und den Haushalten sehr viel Geld gekostet, ein weiterer Nationalpark war und ist mehrheitlich nicht gewollt!! Wer Toleranz einfordert sollte diese Tugend auch selbst verinnerlichen und leben“, so Markus Bömelburg, Fraktionsvorsitzender der Liberalen im Kreistag.

„Auch in der Düsseldorfer Koalition verhalten sich die Grünen so und haben mit Hendrik Wüst leichtes Spiel, dieser schaut zurzeit nur nach Berlin und möchte sein „stilles“ Regieren in NRW fortsetzen, also das Regieren und Bestimmen der Grünen“, führt Bömelburg weiter aus.

„Die Herangehensweise Wildnisgebiete auszuweisen, um dann evtl. diese Flächen in einem zweiten Schritt zu einem Nationalpark zusammenzuführen ist schon fast hinterlistig“, sagt Dennis Niedermark, Kreisvorsitzender der FDP Höxter und Kreistagsmitglied.

„Schon damals hat die nordrheinwestfälische Landesregierung „vorübergehend“ Fördermittel für den Wiederaufbau kaputter Wälder eingefroren. Im Gegenzug sollte aber genug Geld vorhanden sein für eine 2.Nationalparkbehörde mit samt einer überdimensionierten und verbürokratisierten Struktur, was für ein Irrsinn“, so Niedermark.

In unserer Region leben immer noch ca. 10.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte im direkten Bereich von der Holz- und Waldwirtschaft, Landwirtschaft und Jagdverbände haben sich 2023 unisono gegen die Idee der Grünen ausgesprochen. Inzwischen tritt aber immer mehr noch ein weiterer Aspekt in den Vordergrund. Nicht nur aus aktuellem Anlass, sondern generell geht es mehr denn je um Walbrandprävention und Waldbrandbekämpfung, das heißt auch mehr Maßnahmen, um unsere Wälder klimaresilienter zu machen. Konkret ist das die Ausweitung von Pflanzungen und Pflege junger Bestände.

Gerade jetzt ist es fatal, den Wald sich selbst zu überlassen, ohne eine deutliche Erhöhung der Fördermittel zur Waldpflege werden Brände und Schäden weiter zu nehmen.

Die FDP fordert, Wald soll Wirtschaftswald bleiben, da sind sie einer Meinung mit dem Verein „Unsere Egge“ und fordern gleichzeitig die CDU auf sich in Düsseldorf klar zu den demokratischen Entscheidungen, also dem bereits eindeutig artikulierten Willen der Bürger zu bekennen.